Sie wollen das Lebenswerk in der Familie halten, ohne Streit und ohne Verlierer. Wir begleiten die ganze Familie durch die Übergabe – behutsam, neutral, diskret.
„Familie und Unternehmen folgen verschiedenen Regeln. Eine gelungene Übergabe versöhnt beide, statt eines gegen das andere auszuspielen."Dr. Robert Waldl, MBA
Die Kernspannung
In der Familie zählt Zugehörigkeit: Jedes Kind ist gleich viel wert, niemand wird ausgeschlossen. Im Unternehmen zählt Eignung: Verantwortung trägt, wer sie tragen kann. Beide Logiken sind richtig – und geraten in der Nachfolge unweigerlich aneinander.
Wer das nicht anerkennt, sucht die Lösung an der falschen Stelle. Wir machen die Spannung sichtbar, bevor sie zum Konflikt wird – und entwickeln einen Weg, der dem Unternehmen und der Familie gerecht wird.
Wo es schwierig wird
Der Stab ist übergeben, aber die alten Hände halten ihn weiter fest. Die Nachfolge führt offiziell und darf doch nichts entscheiden. Wir klären, was Loslassen konkret heißt – und ab wann.
Eines übernimmt, die anderen nicht. Was ist fair? Eine Frage, die ganze Familien zerlegen kann, wenn sie zu spät und zu beiläufig gestellt wird. Wir stellen sie früh und offen.
Manchmal übernimmt jemand aus Pflichtgefühl, nicht aus Überzeugung – oder es will überhaupt niemand. Auch das hat einen Weg. Aber nur, wenn es ausgesprochen wird.
Der wichtigste Satz
Drei Kinder, ein Unternehmen, das nur eines tragen kann – wenn alle exakt gleich behandelt werden, geht oft das Unternehmen unter. Gerechtigkeit heißt nicht, alles zu teilen, sondern eine Lösung zu finden, die niemanden zurücklässt und den Betrieb nicht überfordert.
Das ist Arbeit an Zahlen und an Beziehungen zugleich. Genau dort liegt unsere Erfahrung.
Eine faire Lösung ist selten die gleiche für alle – aber eine, mit der alle leben können.
Unsere Rolle
Timing
Eine Nachfolgeperson wächst nicht in einem Quartal hinein. Vertrauen der Belegschaft, unternehmerische Reife, geklärte Gerechtigkeitsfragen – das braucht Jahre, nicht Monate.
Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Plan, sondern der zu späte Start. Wer früh beginnt, kann gestalten. Wer wartet, übergibt unter Druck – meist nach einem Krankheitsfall oder einem Streit.
Der beste Zeitpunkt, über die Übergabe zu reden, ist lange bevor sie ansteht.
Wenn die Familie ein eigenes Thema hat
Wenn Familie und Firma am selben Tisch sitzen: Rollen klären, Konflikte lösen, beide Welten in Balance bringen.
Mehr erfahren →Wenn ein Konflikt festgefahren ist: Als allparteilicher Mediator führe ich die Beteiligten zurück ins Gespräch.
Mehr erfahren →Häufige Fragen
Mehrere Jahre vorher. Die nächste Generation muss hineinwachsen, Rollen müssen sich klären, Gerechtigkeitsfragen brauchen Zeit. Wer früh beginnt, hat die Wahl.
Beides kommt häufig vor. Wir klären Eignung, Interesse und faire Beteiligung offen – und entwickeln auch dann einen Weg, wenn niemand in der Familie übernehmen will oder kann.
Gerechtigkeit ist nicht dasselbe wie Gleichheit. Wir helfen, eine Lösung zu finden, die das Unternehmen nicht überfordert und die Geschwister nicht zurücklässt – steuerlich und rechtlich sauber abgesichert.
Je nach Thema mit den Übergebenden, der Nachfolgeperson, den Geschwistern oder der ganzen Familie. Mal einzeln, mal gemeinsam. Immer vertraulich und allparteilich.
Nein. Verträge, Steuer und Bewertung gestalten unsere Partner:innen in Notariat und Steuerberatung. Wir koordinieren und sorgen dafür, dass die menschliche Seite nicht untergeht.
Vollständig vertraulich und unverbindlich. Es dient dem Kennenlernen – nichts verlässt den Raum.
Eine Übergabe in der Familie verträgt kein Schweigen. Reden wir – gern mit allen, die es betrifft.
Online-Gespräch vereinbaren
Der erste Schritt
Eine familieninterne Nachfolge berührt jeden in der Familie. Im ersten Gespräch hören wir zu und ordnen ein, wo wir Sie unterstützen können. Unverbindlich, neutral, diskret.